Bedeutung

Im Deutschen steht der Begriff Float für den „Streubesitz“ und bezeichnet die Summe der zur Verfügung stehenden Aktienanteile, die frei an der Börse gehandelt werden können.

Bei der Höhe des Floats handelt es sich daher um die rein verfügbaren Anteile, bereits abzüglich der Anteile, die im institutionellen Besitz sind.

Float beim Day Trading

Als Small Cap Day Trader legen wir den Fokus auf Unternehmen mit einem Float bis maximal 10 Million Anteile. Bestenfalls liegt der Float unter 10 Mio. Anteile.

Aktien mit einem Float bis 10 Mio. haben durch die weitestgehend geringe Anzahl an Anteilen ein stärkeres Potenzial zu Schwanken. Dies bedeutet: bei hoher Nachfrage und geringem Angebot entsteht Volatilität!

Eine geringe Float begünstigt daher insgesamt die Volatilität einer Aktie und ist besonders für Day Trader, die nur sehr kurzfristig Aktien halten möchten, von Relevanz.

Besonderheiten

Besonders zu beachten ist, wenn ein Unternehmen ein sogenanntes „Secondary Offering“ durchführt, nachdem sie bereits über den IPO an die Börse gegangen sind.

Durch ein Secondary Offering stellt das Unternehmen wieder mehr Anteile zur Verfügung. Dies hat zwei entscheidende Implikationen zur Folge:

  1. Das Unternehmen braucht Geld und signalisiert damit ihre schwache finanzielle Situation
  2. Dadurch das mehr Anteile zur Verfügung stehen, kommt es für Anlegen zu einer Verwässerung.

Die Folge ist oftmals, dass der Preis sinkt.

Besonders ärgerlich ist es für die Anleger, die bereits vor dem „Secondary Offering“ investiert waren. Denn sie besitzen nun weniger vom Unternehmen als vorher, obwohl sie absolut betrachtet noch genauso viele Anteile besitzen. Ihr relativer Anteil hat sich jedoch reduziert.