Man spricht von Slippage, wenn der Kauf oder Verkauf von Anteilen zu einem unfreiwilligen, schlechteren Preisniveau durchgeführt wurde. Dies kann vorkommen, wenn das eigene Ordervolumen die vorliegende Liquidität übersteigt. Gewöhnlich kommt es nur bei Penny Stocks/Small Caps oder anderen schwach und selten gehandelten Aktien zum Slippage.

Den Schaden begrenzen

Mit einer Limitorder lässt sich Slippage begrenzen, aber nicht vollkommen verhindern. Das Level 2 Orderbuch gibt eine Auskunft über die aktuelle Liquidität des Marktes. Möchte also fast niemand zu deinem gewünschten Preis kaufen oder verkaufen, wird es schwierig die Order vollkommen auszuführen. Dies wird besonders gefährlich, wenn man einen Trade eingegangen ist, ein Verkaufssignal folgt und man seine Anteile nicht los wird. Hier hilft nur: Ruhe bewahren und auf keinen Fall eine Market Order ausführen. Hier ist es ratsam eine größere Order in mehreren kleineren Orders aufzuteilen und mit einem Limitpreis (bspw. 5 Cent unterhalb des aktuellen Bids) zu verkaufen. Außerdem folgt auf kurze und plötzliche Kursrückgänge fast immer ein kurzer Rebound, welcher durch sogenannte „Dip-Buyer“ und durch das Covern von Short-Sellern generiert wird.